Branchenbuch vs Webseite – Warum Handwerker ins Netz sollten

Handwerker ans Netz! Nur etwa 50% der Handwerksbetriebe besitzen eine WebseiteGute Webseiten von Handwerkern sind selten. Viele Handwerker geben jährlich mindestens vierstellige Beträge für Branchenbücher, Anzeigen und weitere Werbemaßnahmen aus. Aber wie hoch sind die Einnahmen dadurch und welcher Eintrag bringt wie viel Umsatz?

Meist lässt es sich bei dieser Werbeform nur schwer nachvollziehen. Mit einer Webseite kennt man solche Probleme nicht, denn hier lassen sich Kennzahlen auf den Besucher genau analysieren, Standorte definieren und Zielseiten & Absprungraten ausfindig machen.

Branchenbücher & Suchmaschinenoptimierung – Das Märchen der Telefonverkäufer

Fast täglich bekommen Dienstleister Anrufe von Verkäufern gängiger Branchenbücher, welche meist wenig Ahnung von der „Materie SEO“ haben, jedoch in Schulungen oder Unterlagen eingebläut bekommen haben, wie wichtig diese Einträge angeblich für die Suchmaschinenoptimierung des potentiellen Kunden seien. Sie werfen mit Begriffen um sich, welche Sie selbst meist nicht verstehen – und der Kunde erst recht nicht! Fragen Sie jedoch genauer nach, kommen viele schnell ins Schwitzen. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass die Quote der Besucher über diese Portale meist relativ gering ist. Einzige Ausnahme: wenn es keine optimierte Webseite eines Handwerkers oder Dienstleisters zu diesem Bereich gibt, kann es vorkommen, dass ein Branchenbuch auch mal mit Unterseite xy auf Platz 1 steht, weswegen es hier zu einer Kontaktaufnahme kommen kann. In den wenigsten Fällen jedoch gibt es keinen versprochenen „Schub im Google Ranking“, da ein einziger Link oftmals wenig aussagekräftig ist.

Stichwort „Homepagebaukasten“

Würden Sie Ihrem Kunden etwa raten sein Bad selbst zu fliesen, sein Dach selbst zu decken, seine Wand eigenhändig zu verputzen, seine Möbel selbst zu bauen oder gar die Wasserrohrleitungen in Eigenregie zu verlegen? Wohl eher nicht. Warum aber gibt es dann gerade bei Webseiten von Handwerkern so viele Eigenlösungen, welche oftmals gravierende Mängel aufweisen, nicht zeitgemäß sind oder E-Mailadressen wie malerbetrieb_name@t-online.de besitzen?

Einige gelungene Beispiele der Eigenentwicklung finden Sie hier: http://www.handwerkerseite-des-jahres.de/

Seien Sie also vor den anderen Handwerkern online!

Je eher Sie als Handwerker beginnen sich um Ihre eigene Webseite zu kümmern, desto weiter sind Sie der Konkurrenz voraus. Studien belegen, dass nur etwa 50% der Handwerksbetriebe eine Webseite besitzen. Dies ist es die beste Ausgangssituation die Sie haben können, da der Markt in vielen Fällen noch nicht wirklich umkämpft ist. Mittel- und langfristig wird Ihnen eine professionelle Webseite nämlich neue Kunden bringen und Ihre Umsätze so steigern indem Sie beispielsweise Referenzen, Arbeitsweise und andere Alleinstellungsmerkmale Ihres Handwerksbetriebs dem potentiellen Kunden bequem vermitteln können. Wenn Sie als Unternehmer einer der wenigen vernünftigen Webauftritte besitzen, haben Sie einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz und erhöhen dadurch Ihre Reichweite in Sachen Marketing – oder wann haben Sie das letzte Mal ein Telefonbuch aufgeschlagen um ein Unternehmen oder einen Dienstleister zu finden? Richtig, Sie machen es wie 97% der Deutschen mit Internetanschluss und nutzen eine Suchmaschine wie bspw. Google.

Was darf mich eine Webseite als Handwerker kosten?

Gegenfrage: Was kann Ihnen ein über die Webseite generierter Auftrag im Durchschnitt einbringen? Die Webseite eines Handwerkes sollte mindestens so professionell und seriös wirken wie das eigene Handwerksunternehmen selbst. Nehmen wir als Beispiel die Sanierung eines Bades. Hier kommt es ebenso auf verschiedene Faktoren an wie u.a.:

  • Wie groß ist das Bad?
  • Wurde schon Vorarbeit geleistet oder gar Pfusch am Bau betrieben?
  • Welche Materialien sollen verbaut werden? (Fliesen aus Marmor oder goldene Wasserhähne?)
  • Wie hoch sind grundsätzlich die Ansprüche des Kunden?
  • in welchem zeitlichen Rahmen soll das Projekt realisiert werden?
  • usw.

Ähnlich gilt dies für Webseiten:

  • Wie viele Seiten gibt es?
  • Werden Texte/ Bilder geliefert oder müssen diese erst noch erworben werden?
  • Soll die Webseite auf mobile Endgeräte optimiert sein?
  • Wollen Sie die Seite selbst betreuen oder übernimmt dies die Agentur?
  • Welche Onlinemarketing-Maßnahmen kommen hinzu (SEO, AdWords-Kampagnen etc.)?
  • usw.

Wer sich über diese Fragen im Klaren ist, kann sich selbst als Laie eine grobe Vorstellung über den Stundenaufwand machen und merkt schnell, dass eine Webseite nicht eben mal „so nebenbei“ entwickelt wird. Es bedarf fachgerechter Planung und eines zumindest groben Konzeptes, damit Sie Ihr Unternehmen in ansprechender Form repräsentieren können.

Es gibt also viele Faktoren, welche letzten Endes über den Preis einer Internetseite entscheiden und ähnlich eines Bauwerks, lässt sich auch bei einer Webseite nicht pauschal sagen, was diese im Endeffekt an Kosten produziert. Lassen Sie sich von einer Agentur ein individuelles Angebot erstellen und überlegen Sie sich vorher schon einmal die o.g. Punkte, damit auch Sie als Handwerker zukünftig erfolgreich im Internet bequeme Kundenakquise betreiben können und sich Ihre Auftragsbücher weiterhin füllen – wir würden es Ihnen gönnen!

Bei Fragen zu Ihrem Internetauftritt beraten wie Sie gerne. Auch in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung (bspw. Google AdWords-Kampagnen) bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen.

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